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Fahrrad Rundstrecke Meerbusch-Lank - Düsseldorf Theodor-Heuss-Brücke - Meerbusch-Lank (25,6 km)

Die Strecke ist eine kurze, sehr familienfreundliche Rundstrecke von Meerbusch-Lank aus am Rhein entlang über die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf und von dort aus wieder zurück nach Meerbusch-Lank.

Die 25,6 km werden nahezu ausschließlich abseits von Autostraßen gefahren und die beiden einzigen Anstiege sind die Rampen der beiden überquerten Rheinbrücken. Die Strecke wird komplett auf asphaltierten oder gepflasterten Wegen gefahren.

Das Bild zeigt Landkarte mit eingezeichneter Route Rundstrecke Meerbusch-Lank - Düsseldorf Theodor-Heuss-Brücke (25,6 km) Quelle: bikerouter.de / OpenStreetMap.de

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Start- und Endpunkt sind ganz im Westen von Meerbusch-Lank am Kreiverkehr Nierster Straße/Wittenberger Str./Am Heidbergdamm. In unmittelbarer Nähe liegen die Sportanlage Nierster Straße (TSV Meerbusch) mit Parkmöglichkeiten sowie der neue Friedhof.

In der folgenden Beschreibung wird die Route im Uhrzeigersinn gefahren.

Das Bild zeigt Landkarte mit eingezeichnetem Start-und Endpunkt der Route Start- und Endpunkt der Rundstrecke am Kreisverkehr. Quelle: bikerouter.de / OpenStreetMap.de

 

Das Bild zeigt einen Kreisverkehr mit grüner Bepflanzung in der Mitte Start- und Endpunkt der Rundstrecke am Kreisverkehr Nierster Straße

 

Wir starten in Richtung Westen und Sportanlage, um schon nach wenigen Metern, am Ende des Friedhofs, nach rechts auf den Feldweg abzubiegen. Anfang August finden wir uns nun zwischen Maisfeldern wieder.

Das Bild zeigt einen von Maisfeldern eingerahmten, asphaltierten Feldweg zwischen Maisfeldern

 

Das Bild zeigt in Folie eingepackte Heurollen abseits des Wegs

 

Das Bild zeigt einen von Maisfeldern eingerahmten, asphaltierten Feldweg Deichtor Langst-Kierst

Der Feldweg führt uns direkt in Richtung Rhein. Nach Durchfahrung des Kreisverkehrs in Meerbusch Langst-Kierst, kurz vor der Rheinfähre, biegen wir unmittelbar vor dem Deichtor nach rechts ab.

 

Das Bild zeigt einen rot gepflasterten Weg rechts von einem grünen Deich gut ausgebauter Weg hinter dem Deich

Der kombinierte Fuß- und Radweg startet zunächst hinter dem Rheindamm, um schon nach kurzer Zeit auf den Damm zu wechseln. Hier gibt es zwar keine Steigungen, jedoch kann es je nach Wetterlage ziemlich heftigen Gegenwind geben.

Das Bild zeigt einen Fahnenmast mit großer, roter Flagge mit einem Fortuna Düsseldorf Logo im Fortuna Land

 

Das Bild zeigt einen gepflasterten Weg auf dem Deich. Im  Hintergrund sind die Pylone und Seilabspannungen einer Brücke zu sehen. im Hintergrund taucht die Flughafenbrücke auf

Wir folgen dem Deich, bis wir nach wenigen Kilometern die Flughafenbrücke erreichen, welche die Autobahn A44 über den Rhein führt und dankenswerter Weise auf beiden Seiten über kombinierte Fuß-/Radwege verfügt.

Das Bild zeigt eine wendelförmige Rampe aus grauen Beton. über diese Rampe erklimmen wir die Flughafenbrücke

 

Das Bild zeigt einen Blick auf den Rhein in seiner vollen Breite unter bewölktem Himmel. Im Hintergrund ist ein Schiff zu sehen Blick von der Flughafenbrücke auf den Rhein Richtung Düsseldorf

 

Das Bild zeigt einen Blick auf den Rhein in seiner vollen Breite unter bewölktem Himmel. Im Hintergrund ist ein Schiff zu sehen auf der Flughafenbrücke

Die Flughafenbrücke wurde von 1998 bis 2002 erbaut und ist damit eine der neueren Rheinbrücken am Niederrhein. Die ungewöhnliche, V-förmige Form der Pylone resultiert - wie der Name - aus der Nähe zum Flughafen Düsseldorf und der Notwendigkeit sehr niedriger Brückenpylone, da die Brücke im An- und Abflug des Flughafens liegt.

Das Bild zeigt mehrere Hinweisschilder Schilder für Radwege. Wegweiser nach Abfahrt von der Brücke

Nach Abfahrt von der Brücke zeigen viele Schilder speziell für Radfahrer an, dass wir uns an einem wichtigen Knotenpunkt des Radwegenetzes Niederrhein befinden. Wir befinden uns jetzt auf Düsseldorfer Stadtgebiet und biegen nach links Richtung Düsseldorf-Golzheim ab.

Das Bild zeigt eine kleine Schafherde, gesichert durch eine Einzäunung. Schafe am Wegrand

 

Das Bild zeigt eine große Halle. Im Vordergrund ist eine Straße zusehen. die Arena in Düsseldorf-Golzheim, Heimat von Fortuna Düsseldorf

 

Das Bild zeigt einen Parkplatz, zum Teil abgedeckt durch eine große, spitz zulaufende Überdachung. kurz hinter der Arena fahren wir am Südeingang der Messe Düsseldorf vorbei

 

Das Bild zeigt Schafe auch kurz vor der Innenstadt halten einzelne Schafe das Gras kurz

 

Das Bild zeigt den Rhein und im Hintergrund eine Schrägseilbrücke mit zwei Pylonpaaren. Theodor-Heuss-Brücke in Sicht

Die Theodor-Heuss-Brücke ist der Wendepunkt der Radtour. Von hier aus geht es wieder nach Norden zurück Richtung Meerbusch-Lank.

Das Bild zeigt eine wendelförmige Rampe aus Beton als Auffahrt zu einer Brücke. Auffahrt auf die Theodor-Heuss-Brücke

 

Das Bild zeigt eine Straße sowie einen Radweg auf einer Brücke. Mehrere Brückenpylone und Schrägseile sind zu erkennen. auf der Theodor-Heuss-Brücke

Die Theodor-Heuss-Brücke ist eine innerstädtische Rheinbrücke und führt die Bundesstraße 7 über den Rhein. Sie ist mit Fertigstellung 1957 die älteste Düsseldorfer Schrägseilbrücke und steht seit 2016 unter Denkmalschutz. Durch die mittlerweile weit höhere Verkehrsbelastung als die damalige Berechnungsgrundlage hat die Brücke starke strukturelle Schäden erlitten, so dass ein Neubau erfolgen soll. Das allerdings wird noch sehr lange dauern - erste Prognosen gehen von einem Zeitpunkt frühestens Anfang der 2040er Jahre aus (!).

Das Bild zeigt einen Blick auf einen Fluß. Blick auf den Rhein stromabwärts Richtung Norden

Unmittelbar nach der Überquerung des Rheins nutzen wir die erste Möglichkeit von der Brücke herunterzufahren. Aber Vorsicht! Die Abfahrt ist nicht nur steil, sondern auf halber Strecke macht der Weg eine sehr enge, serpentinenartige Kurve. Am Ende der Abfahrt biegen wir nach links auf den Fuß- und Radweg Richtung Norden ab.

Das Bild zeigt zwei parallele Wege. Mittig dazwischen steht ein blaues Schild, dass den Weg links als Radweg und den Weg rechts als Fußgängerweg ausweist. getrennte Fuß- und Radwege

Der Weg teilt sich hier für ein kurzes Stück in getrennte Fuß- und Radwege.

Das Bild zeigt einen Blick auf das Schwimmbecken eines Freibads Freibad Düsseldorf-Lörick

Schon bald fahren wir an dem zwischen Deich und Rhein liegenden Freibad Düsseldorf-Lörick vorbei.

Das Bild zeigt einen Blick auf das Schwimmbecken eines Freibads Fahrt auf dem Rheindeich

Nachdem wir ein paar km auf dem Rheindeich zurück gelegt haben, verlassen wir kurz vor dem Modellfluplatz Meerbusch-Büderich den Deich zunächst in Richtung Westen.

Das Bild zeigt einen Blick auf das Schwimmbecken eines Freibads Gemüseanbau in Büderich

Generell wird auf dem Meerbuscher Ackerland viel Gemüse angebaut, so auch hier in Büderich.

Das Bild zeigt einen hölzerne Sitzbank unter einem Kastanienbaum. Rastplatz unter einer Kastanie

 

Das Bild zeigt links eines asphaltierten Weges liegende Gleisschienen. Straßenbahnschienen

Ein kurzes Stück begleitet uns die Trasse der von Düsseldorf über Meerbusch bis nach Krefeld führenden Straßenbahnline U76. Diese Linie der Düsseldorfer Rheinbahn wurde bereits 1898 eröffnet und ist auch heute noch allen Meerbuschern unter der alten Linienbezeichnung "K-Bahn" bekannt.

Das Bild zeigt eine hohe, langgestreckte rote Backsteinmauer und dahinter das Dache eines Gebäudes. Haus Meer

Bald erreichen wir Haus Meer. Haus Meer wurde im 12. Jahrhundert als Kloster gegründet und nach Plünderung und Auflösung Anfang des 19. Jahrhunderts im Rahmen der Säkularisation durch französische Besatzer als Herrenhaus genutzt. Seit einem Bombenangriff im zweiten Weltkrieg sind heute fast nur noch einige Wirtschaftsgebäude vorhanden.

Direkt hinter Haus Meer queren wir das ökologisch sehr wichtige Naturschutzgebiet Ilvericher Altrheinschlinge.

Das Bild zeigt im Vordergrund einen asphaltierten Weg. Im Hintergrund ist ein Haus und ein daneben stehender, runder, gemauerter Kamin zu sehen, der das Haus deutlich überragt. auf dem Weg Richtung Meerbusch-Ilverich

 

Das Bild zeigt einen zwischen grünen Felder liegenden asphaltierten Weg. Vorne rechts steht ein hölzerner Pfosten mit einem gelben Schild "Dog Crossing" und einem roten Briefkasten. Blick zurück auf den gerade gefahrenen Weg

 

Das Bild zeigt auf einer Wiese weidende Pferde. Pferde weiden neben unserer Wegstrecke

 

Das Bild zeigt ein steinernes Kreuz auf einem Sockel. Wegkreuz zwischen Ilverich und Lank-Latum

Auf der letzten Etappe unserer Radtour finden wir kurz hinter Meerbusch-Ilverich ein altes, steinernes Wegkreuz. Das begleitend aufgestellte Schild erläutert: "Bei dem hier 2024 aufgestellten Wege- und Flurkreuz handelt es sich um das frühere Grabkreuz der Familie Theodor Schmitz aus Ilverich. Es stand bis 2023 auf dem alten Lanker Friedhof. Theodor Schmitz war von 1879 bis 1896 Ortsvorsteher von Ilverich. Als neuer Standort wurde der Liekweg gewählt, auf dem die Ilvericher Verstorbenen über Jahrhunderte nach Lank zum Kirchhof und später zum Friedhof gebracht wurden."

Das Bild zeigt ein kleine, sehr schmale Brücke aus Betonplatten mit einem eisernen Geländer.

Kurz vor Ende der Radtour überqueren wir, bereits in Lank-Latum, über eine kleine, sehr schmale Brücke den meist trockenliegenden Langenbruchbach.

Das Bild zeigt einen Kreisverkehr mit grüner Bepflanzung in der Mitte. wieder am Startpunkt der Radtour angekommen

 

Nach knapp unter 26 km haben wird den Startpunkt unserer Rundstrecke, den Kreisverkehr Nierster Straße in Meerbusch-Lank, wieder erreicht.

Die Tour läßt sich bei Bedarf leicht verlängern, in dem man den Wendepunkt Theodor-Heuss-Brücke auf eine der nachfolgenden Rheinbrücken (Oberkasseler Brücke oder Kniebrücke) nach hinten verschiebt.


Karten: bikreouter.de / OpenStreetMap

Fotos und Texte: Harald Halfpapp, Meerbusch

Fahrrad, Radtour, Meerbusch

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