Der 'inspiration folder' oder Ideenspeicher
TippsSchon immer sammele ich Ideen für neue Fotoprojekte. Wenn ich (mich) inspirierende Bilder sehe, speichere ich sie ab. Über die Jahre haben sich alle möglichen Ablagen dafür gefunden. Dateiordner auf verschiedenen Speichermedien, Notizen in Programmen wie Joplin, Logseq, Evernote oder auch die Ablage in Google Photos.
Ziemlich unübersichtlich, aber es hat mich nicht gestört und ich habe deshalb auch nicht weiter darüber nachgedacht.
Nun lese ich gerne RSS-Feeds und Newsletter, u.a. auch von anderen Fotografen. Kürzlich hat der schwedische Fotograf Micael Widell in seinem Newsletter ein paar Tipps gegeben, wie er sich neue Inspiration in der Fotografie holt. Ein Tipp war die Anlage eines “inspiration folder”. Jedesmal, wenn er auf ein schönes oder auffälliges Bild stößt, speichert er das Bild oder einen Screenshot davon in seinem Inspirationsordner ab. Dafür benutzt er ein Album in Google Fotos. Wenn ihm langweilig ist oder er sich uninspiriert fühlt, schaut er sich dieses Album an und findet fast immer neue Inspiration und Energie für die Fotografie.
Grundsätzlich keine überraschende Vorgehensweise, so mache ich es prinzipiell auch. Aber die zentrale Ablage in einem Album ist natürlich viel übersichtlicher und schneller überschaubar. Auch gerät nicht der eine oder andere Ablageort in Vergessenheit.
Gesagt, getan. Mein “inspiration folder” heißt “Ideenspeicher” und liegt jetzt auf dem heimischen NAS. Die an den verschiedensten Stellen abgelegten Fotos habe ich alle dorthin verschoben und in die von mir benutzte open-source Bildverwaltung digiKam importiert.